Huch! Da hat gestern was gefehlt, nicht wahr? Mea maxima culpa. Dafür gibt es heute den Abschluss unserer Reihe im flotten Dreierpack als Playlist. Mit dabei sind diesmal natürlich zwei weitere Weihnachtsgrüße an Freunde von Autor H. P. Lovecraft. Namentlich sind das Rheinart Kleiner und Annie E. P. Gamwell. Wie man den Outtakes entnehmen kann, ist es manchmal kein Spaß, Lovecrafts Texte einzulesen, weil sein Vokabular einem Nicht-Muttersprachler doch gerne mal zwischen Gaumen und Zungenspitze explodiert. Daher war ich einerseits sehr froh, dass die Texte kurz waren, hoffe aber trotzdem, dass ich irgendwann mal einen längeren einlesen kann („Dagon“ ist da als Kandidat ganz weit vorne).
Wem immer noch nicht so ganz in den Kopf will, wie Lovecraft und Weihnachten zusammenpassen können, der sollte sich die Weihnachtsalben der „H. P. Lovecraft Historical Society“ zulegen. Eine kleine Kostprobe findet sich hier.
Hier findet ihr den Text des heutigen Grußes an Frau Gamwell und hier den Text des Grußes an Herrn Kleinert (bei meinem Genuschel braucht man den sowieso…). Wie immer gefunden auf der unglaublich hilfreichen und Informativen Seite hplovecraft.com, wo Ihr auch zahlreiche andere Texte von Lovecraft und allerlei Hintergrundinfos findet. Seine Weihnachtsgedichte sind ein schöner Beweis dafür, dass Lovecraft nicht ganz so eindimensional ist, wie sein Ruf es vermuten lässt (auch wenn sein gewähltes Spezialgebiet sehr bald der „Supernatural Horror“ wurde) und speziell diese Gedichte zeigen oft auch seinen Sinn für Humor, der in anderen Texten weitaus besser versteckt ist. (Die Playlist gibt es direkt nach dem Klick…) „Vorsicht: Englis[c]h! – „Ich glaube es lovecraftet sehr VII-IX“ Finale + Outtakes“ weiterlesen
Wir sind fast am Ende unserer kleinen Lovecraft-Reihe und am heutigen Heiligen Abend (der ist erst vorbei, wenn ich ins Bett gehe verdammt noch eins!) lese ich das Gedicht „Christmas“, das nicht nur den trivialsten Titel aller Weihnachtsgedichte trägt, sondern auch mit am schwierigsten zu lesen war. Ich möchte die Gelegenheit nutzen um für all die Geschenke danke zu sagen, die ich nicht erwartet hatte: Da wäre die Weihnachtskarte von IT-Gott Marcel Stuht, eine Tasse (siehe Artikelbild, danke!) nebst Tee von
Dass H. P. Lovecraft vermutlich ein großer Freund von Katzen war, haben wir bereits in Folge 4 gelernt. Felis, die Katze von Frank Belknap Long, hat es ihm dabei wohl besonders angetan. Daher folgt in der heutigen, fünften Ausgabe von „Ich glaube es lovecraftet sehr“ ein weiterer Weihnachtsgruß von Lovecraft an die Katze seines Bekannten. Wenn ihr gerne mehr über oder von Lovecraft hier lesen wollt, lasst es mich wissen, gerne lese ich das eine oder andere ein oder schreibe ein wenig über seine Geschichten. Inspiriert von einem Kommentar von Raine könnte ich mir einen „Lovecraft 101“-Artikel vorstellen. Links zum Thema finden sich jedenfalls ohne Ende in meiner Sammlung.

